wei ausverkaufte Konzertabende im Bürgerhaus Alte Kirche - der Musikverein Elchesheim-Illingen blickt auf ein gelungenes Konzertwochenende am 25. und 26.04. zurück. Zweimal durften wir vor voll besetztem Haus unser Jahreskonzert 2026 präsentieren. Nach vielen Wochen intensiver Probenarbeit war die Freude groß, das Programm endlich auf die Bühne zu bringen.
Unter der Leitung von Mathias Langehein zeigte das Orchester ein abwechslungsreiches Programm, das viele unterschiedliche Seiten der Blasmusik hörbar machte. Von kraftvollen und sinfonischen Stücken über gefühlvolle Melodien, traditioneller Blasmusik bis hin zu bekannten Pop-Klassikern war vieles dabei. Das Publikum ging von Beginn an aufmerksam und herzlich mit und sorgte an beiden Abenden für eine super Konzertatmosphäre. Einen wichtigen Beitrag dazu leisteten auch Nele Fink und Felicia Kahlenberg, die mit ihrer gekonnten Moderation durch das Programm führten und die einzelnen Stücke mit interessanten Informationen begleiteten.
Eröffnet wurde das Konzert mit "Legacy" von James Swearingen, einem schwungvollen und positiven Auftakt. Danach führte "Silva Nigra" von Markus Götz musikalisch in den Schwarzwald, bevor mit "Nanga Parbat" von Michael Geisler eindrucksvolle Bergwelten im Mittelpunkt standen. Mit "Troll Dance" von Thomas Doss wurde es anschließend etwas ungewöhnlicher und lebhafter. Das Stück brachte mit seinen besonderen Rhythmen und Klangfarben eine ganz eigene Stimmung in den Saal.
Ein besonderer Moment des ersten Konzertteils war der Auftritt von Petra Fink. Mit "Nessun Dorma" aus der Oper Turandot von Giacomo Puccini sorgte sie für einen sehr gefühlvollen und ausdrucksstarken Beitrag. Ihre Stimme, begleitet vom Orchester, kam im Bürgerhaus Alte Kirche wunderbar zur Geltung und wurde vom Publikum mit langem Applaus belohnt.
Nach der Pause begann der zweite Teil mit "Domi Adventus" von Alexander Pfluger. Danach standen zwei Solisten aus den eigenen Reihen im Mittelpunkt. Benjamin Fettig zeigte mit "Ernst im Allgäu" von Ernst Netzer, wie vielseitig und schön ein Euphonium klingen kann. Anschließend brachte Detlef Bahr mit "Latin Tuba" von Mario Bürki die Tuba ganz anders zur Geltung, als man es vielleicht erwartet. Mit viel Spielfreude, Rhythmus und einem Augenzwinkern wurde auch dieser Beitrag vom Publikum sehr gut aufgenommen.
Im weiteren Verlauf wurde das Programm etwas moderner und poppiger. Mit "Reflections of Pop" von Manfred Schneider, "Don't Stop Believin'" von Journey in der Bearbeitung von Martin Scharnagl, "Chanson d'Amour" von Wayne Shanklin in der Bearbeitung von Johan de Meij und schließlich "ABBA Gold" kamen bekannte Melodien auf die Bühne, die vielen im Publikum vertraut waren. Gerade zum Ende hin war deutlich zu spüren, dass diese Musik beim Publikum gut ankam.
Nach drei Zugaben wurde das Bürgerhaus schnell umgerüstet, so dass wir noch lange die Abende gemeinsam genießen und ausklingen lassen konnten.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Besucherinnen und Besuchern, die an beiden Abenden für ein volles Bürgerhaus Alte Kirche und eine schöne Konzertatmosphäre gesorgt haben. Zwei ausverkaufte Konzertabende machen ein solches Wochenende erst zu dem besonderen Erlebnis, auf das wir gerne zurückblicken!
Ein großes Dankeschön gilt außerdem allen Personen und Vereinen, die uns vor und hinter der Bühne unterstützt haben. Besonders bedanken wir uns beim Sportclub, beim Judoclub, beim Tennisclub und beim Paddelclub für die tatkräftige Mithilfe. Ohne eure Unterstützung wäre ein solches Konzertwochenende nicht möglich.
